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Grafiken
 

Unter grafiken stehen Kunstliebhabern gut 6.000 Original-Grafiken in limitierter Auflage zwischen 180 und 100.000 CHF zur Auswahl. Unter Original-Grafik versteht man eine manuelle Grafik, hergestellt nach einem schon bestehenden Bild. Der Grafiker entnimmt sein Konzept dem Werk anderer oder dem eigenen Oeuvre, das in anderer Technik, Zeichnung oder Malerei ausgeführt wurde. Der Künstler selbst stellt die Druckform manuell her und begleitet die einzelnen Schritte des Druckverfahrens. Sein Beitrag besteht in der Interpretation der Vorlage mit Hilfe grafischer Mittel.

Der Großteil der Radierungen, Serigraphien und Lithographien ist numeriert und handsigniert. Jede Original-Grafik wird mit einem Zertifikat ausgeliefert. Aufgrund der limitierten Stückzahlen können wir die Lieferfähigkeit nicht immer garantieren.

Grafiken werden nur ungerahmt ausgeliefert.

Auszug Künstler-Index:
Alt, Adami, Bach, Böttger, Bruni, Chagall, Christo, Corneille, Dali, Dine, Ernst, Fairchild, Gaveau, Hoeppe, Hundertwasser, Immendorff, Kokoschka, Lichtenstein, Miro, Monk, Tapies, Wunderlich

Überblick Drucktechniken

Offset-Druck
Lithographie
Radierung und Carborundum-Radierung
Siebdruck/Serigraphie
Büttenpapier
Lichtdruck

Offset-Druck

Offset-Drucke werden im indirekten Flachdruck hergestellt. Unter indirektem Druck versteht man einen Druck, bei dem die Farbe nicht unmittelbar von der Druckform auf den Bedruckstoff (Papier) gelangt, sondern von der Druckform auf eine Gummioberfläche übertragen wird, die anschließend durch Kontakt mit dem Bedruckstoff dort das Bild hinterläßt. Das Papier kommt dabei mit der Druckform nicht in Berührung.

Lithographie

Eine Lithographie entsteht in einem Flachdruckverfahren, daß 1798 von dem deutschen Aloys Senefelder erfunden wurde. Der Name ist von den griechischen Worten lithos (=Stein) und graphein (=Schreiben) abgeleitet.
Der Lithostein, ein feinporiger Kalkstein aus dem bayerischen Solnhofen, ist von Natur aus wasser - und fettfreundlich. Mit Schleifsteinen verschiedener Körnung wird der nasse Stein vollkommen plan geschliffen. Sodann wird die Zeichnung mit Lithographiekreide und Lithotusche aufgetragen oder aufgespritzt. Danach wird der Stein geätzt. Ziel des Ätzens ist es, die Partien des Steines, die mit der Zeichnung bedeckt sind, für die Fettaufnahme geeignet zu machen. Die nicht bezeichneten Stellen werden so präpariert, dass sie Wasser aufnehmen und Fett abstoßen können. Die Zeichnung wird nun zum Schutz mit Talkum eingepudert. Danach wird ein Gemisch aus gelöstem Gummiarabikum und Salpetersäure aufgetragen, das man eintrocknen läßt. So schließen sich die Poren des Steins an den nicht bezeichneten Stellen, an den bezeichneten Stellen verseift die Säure mit der Fettkreide. Dadurch werden Kreide oder Tusche wasserunlöslich. Sodann wird die Ätzung abgewaschen und der Zeichnung wird mit Auswaschtinktur , einer Tinktur aus in Terpentinöl aufgelöstem Asphalt, Jungfernwachs, Holzteer und Lavendelwachs erneut Fett zugeführt. Jetzt wird die Zeichnung auf dem Stein deutlich sichtbar. Auf dem stets feuchtgehaltenen Stein wird nun mit einer rauhen Lederwalze oder Gummiwalze die gewünschte Druckfarbe aufgerollt. Gedruckt wird auf der Steinpresse. Der starke Druck des Reibers überträgt die Druckfarbe vom Stein auf das Papier. Für jede Farbe wird ein eigener Stein präpariert. Die Zahl der Farben ist praktisch unbegrenzt, sie ist auch eine Kostenfrage.

Radierung und Karborundum-Radierung

Die Radierung (von lat. Radere, kratzen, schaben) ist eine druckgraphische Technik, bei der die farbaufnehmenden Vertiefungen nicht mechanisch, sondern chemisch (Ätzungen) erzeugt werden. Eine polierte Metallplatte (Kupfer oder Zink) wird mit einer säurebeständigen Schicht (Wachs, Mastix oder Asphalt) bedeckt und mit einer Räucherkerze eingeschwärzt, damit die aufzutragende Zeichnung besser sichtbar wird. Mit der Radiernadel zeichnet, bzw. ritzt der Künstler den Ätzgrund, ohne in das Material einzudringen. In die so freigelegten Linien kann die Säure im Ätzbad einwirken. Verschieden starke Strichstärken werden durch unterschiedliche Ätzdauer erzeugt. In vielen Fällen folgt eine weitere zusätzliche Bearbeitung mit der Kaltnadeltechnik.
Danach wird die Platte gesäubert, für den Druck verstählt und mit der gewünschten Druckfarbe eingefärbt. Diese dringt dann in die Ätzvertiefungen ein. Jetzt wird die Platte gesäubert, nur die Farbe in den Vertiefungen bleibt erhalten. Dann beginnt der Druck der Auflage, indem der Drucker einen angefeuchteten Druckbogen (Hammer-Kupfer-Bütten) auf die Platte presst. Der ganze Vorgang wird entsprechend der gewünschten Farbzahl wiederholt.
Zur Erstellung einer Karborundum-Radierung (ein von Antoni Tapies entwickeltes Verfahren) wird die Metallplatte nach oben beschriebenem Druckverfahren mit einer Mischung aus Polyester, Gips und anderen von den Künstlern gewählten Materialien erhaben beschichtet (etwa in der Art einer Collage). Es können hierbei auch noch weitere Druckfarben aufgetragen werden. Dann wird das angefeuchtete Papier in einem weiteren Druckvorgang auf diese Aufformungen gepresst. Dadurch bekommen die Blätter als zusätzliche künstlerische Dimension reliefähnliche Strukturen.

Siebdruck (im französischen Sérigraphie)

Der Siebdruck ist die jüngste graphische Technik. Sie wird erst seit Beginn des 20. Jahrhunderts angewandt.
Der Name wird vom Volksstamm der Serer abgeleitet, denen Europa die Entdeckung der Seide verdankt. Ursprünglich verwendete man für die Drucksiebe Naturseiden- Gaze, heute hat engmaschiges Polyestergewebe die Seide ersetzt. Bei dem Siebdruck dient ein Metallrahmen, der auf einer Seite mit einem Polyester-Sieb als Druckform bespannt ist, als Grundlage. Der Künstler bemalt dieses Sieb ( mit Stiften, Pinsel oder Spritzpistole) mit Gummiarabikum, Leim oder Zelluloselack. Überall dort, wo beim Drucken keine Farbe durchdringen soll, deckt der Künstler die nicht zum Bild gehörenden Stellen ab. Das Sieb ist somit mit einer Schablone vergleichbar, die partiell abgedeckt ist. Für den Druckvorgang wir das Papier unter das Sieb gelegt, wobei zwischen Papier und Sieb etwa 3 Millimeter Abstand bleiben muß. Das Sieb wird mit wenig Farbe versehen, die mit einer Rakel, einem Holzgriff mit Gummikante, verstrichen wird. Wird das Rakel mit Druck über das Sieb gestrichen, wir die Farbe durch die offenen Stellen im Sieb regelmäßig und homogen auf das darunterliegende Druckgut verteilt. Wie bei allen druckgraphischen Techniken benötigt der Künstler auch beim Siebdruck pro Farbe eine Druckform, also ein neues Sieb.

Büttenpapier

Anfänglich wurde das europäische Papier ausschließlich aus Leinen hergestellt, deren Fasern man zermahlte und bleichte. Die erste Papiermühle dieser Art entstand 1390 bei Nürnberg. Die Fabrikation hat sich bis heute im wesentlichen nicht geändert. Zusammen mit reichlich Wasser entsteht ein Brei aus dem mit Hilfe eines rechteckigen Siebes das Papier geschöpft wird. Nach dem Ablaufen des Wassers wird die filzartige Schicht gepreßt und getrocknet. Dem Sieb verdankt das Papier sein Format, Rippung und das Wasserzeichen. Als Büttenränder bezeichnet man die Begrenzung, an der das Papier einer unregelmäßigen Linie entlang dünner wird. Die Rippung und das Wasserzeichen entstehen durch die bedingte Flechtung des Siebes bzw. durch die gewollte Materialreduzierung des Papiers durch ein erhabenes Ornament auf dem Sieb , daß nach dem Pressen sichtbar wird. Wasserzeichen haben sich als ein wertvolles Hilfsmittel bei der Datierung und Lokalisierung alter Papiere erwiesen.
(Quelle: DuMont's Handbuch der grafischen Techniken)

Lichtdruck

Die Technik des Lichtdrucks basiert auf der fotografischen Bildreproduktion im Flachdruck. Im Jahre 1854 wurde das Prinzip des Lichtdrucks von dem Franzosen A.L. Poitevin entdeckt. Er bediente sich dabei der Lichtempfindlichkeit von Gelatine, die er zur Herstellung von Druckformen mit Biochromat versetzt hatte. Durch die Einwirkung des Lichtes verlor die Gelatine ihren hydrophilen Charakter und war so in der Lage, fettige Druckfarbe anzunehmen. Poitevin belichtete eine lichtempfindliche Gelatineschicht, die sich auf einer metallenen Trägerplatte befand, durch ein fotografisches Negativ hindurch, bestrich sie nach Anfeuchtung mit Druckfarbe, die nur von den belichteten Teilen angenommen wurde und stellte davon einen Umdruck auf Stein her. Der Stein konnte nach dem Präparieren bedruckt werden.
(Quelle: DuMont's Handbuch der grafischen Techniken)

 

Kundenstimmen zu unseren Grafikservice:

Guten Tag Herr Domesle,

habe gerade festgestellt, dass ich Ihnen noch keinen Feedback gegeben habe ... Das Teil ist in einwandfreiem Zustand bei uns angekommen und entspricht unseren Vorstellungen.
Danke für Ihre Bemühungen. Wir werden bei Gelegenheit sicher wieder auf Ihr Angebot zurückkommen.

Mit schönem Gruss aus den Ferien in den sonnigen Bergen.
Best regards,

Marco Davide L., Schweiz
(Gisela Happe, "Landstück", 3-teilig, Plexiglas, Auflage 10)

 

Dear Joerg,

I received the Chagall lithograph. It's beautiful & in perfect condition. Thank you.

Cathleen C. , USA
(Marc Chagall, "Der Traum steinsigniert", Lithography, Auflage 750)

 

Joerg -

I just wanted you to know that I received my Tarkay and I LOVE IT !
Thank you very much, you were great to deal with.
I will be in touch if I need any other pieces!!!

Carol B., USA
(Itzach Tarkay, "March", Lithography, Auflage 350)

 

Dear Joerg Domesle:

Today, we have received a parcel of the pieces we ordered. Thank you for the careful attention.

Best regards.

Yutaka M., Japan
(Roy Fairchild, "With Hope and Angels", Silkscreen, Edition 385
Roy Fairchild, "Gift from far away", Silkscreen, Edition 385)

 

Dear Joerg Domesle

We received the art work and everthing was handled very nicely. Thank you.
We also received a very nice note from Anabel because we were her first sale on the internet and I would like to thank her. Thank you Joerg.

David S., USA
(Annabel Hewitt, "Concerto 4", Monotype )

 

Auszug verkaufter Werke:

Otmar Alt: "Wenn der Vater mit dem Sohne"
Joseph Beuys: "Zeichnungen zu Codices Madrid von Leonardo da Vinci"
Bruno Bruni: "Colombe"
Marc Chagall: "Drei Kerzen steinsigniert", "Sonne über Paris steinsigniert", "Der Traum steinsigniert"
Salvador Dali: "Floradali I"
David Dodsworth: "Flowers of Dirt", "Marsoulas"
Nissan Engel: "Arpege"
Max Ernst: "Komposition in blau"
David Hockney: "Cavafy"
Roy Fairchild: "Masked Figure", "Hannah", "With Hope and Angels"
Hundertwasser: "Kolumbus Regentag"
Csaba Markus: "Helena", "Equus I", "Horses of Carthage"
Joan Miro: "Maravillas Acro 3,4 und 14"
Itzchak Tarkay: "March"
Mackenzie Thorpe: "Spot by Night, "Daisy's", "It's never Ending"
Janet Treby: "Nude II", "Study of Dancers III"
Vasarely: "Togonne"

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